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Beziehungs – Haltung

Kann uns unsere innere zwischenmenschliche Beziehungshaltung krank machen?

Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmen, und der andere hat die Wahl.            (Zitat von Gustav Stresemann)

Von Innen nach Außen.

Starke Gefühle spielen sich nicht nur im Kopf ab. Sie zeigen sich auch auf körperlicher Ebene. Immer wieder erleben Sie dies, sowohl bei sich selbst, als auch an Ihren Mitmenschen. Sind Sie seelisch niedergeschlagen, gehen Sie auch eher körperlich geknickt durch den Tag. Sind Sie hingegen bester Laune, frisch verliebt, so wird automatisch auch Ihre Körperhaltung aufrechter und Ihr Gang beschwingter sein.

Sie müssen kein Therapeut sein, um an der Körperhaltung Ihrer engsten Mitmenschen Anzeichen für deren emotionale Stimmung zu erkennen. Denken Sie nur mal an den oder die … da fallen Ihnen sicherlich etliche Beispiele aus Ihrem Umfeld ein … oder?

Übertragen Sie nun einmal diese Beobachtungen auf sich selbst. Zuerst auf Ihre Gedanken, Ihre Worte und dann auf Ihre Gefühle, während Sie mit anderen Menschen sowohl verbal , als auch nonverbal in Verbindung treten. Beobachten Sie sich dabei ! Ihre Körperhaltung und wo genau Sie etwas in Ihrem Körper spüren. Ob nun negativ oder positiv! Was erkennen Sie hier plötzlich Neues für sich?

Unser Körperausdruck, unsere Körperhaltung wird beeinflusst von dem, was sich in unserem Inneren abspielt.

Der Übergang zwischen Gedanken, Gefühlen und Körperhaltung verläuft unbewusst und fließend. Es gibt viele Redewendungen, die diese Zusammenhänge sehr gut ausdrücken können:  „Haltung bewahren“, „Last auf den Schultern tragen“, „den Kopf hängen lassen“, „hochnäsig“, „geknickt“, … und viele mehr  würden Ihnen hierzu sicherlich noch einfallen!

Wie ist dies nun in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen?

Welche Haltungen kennen Sie persönlich in verschiedensten Situationen Ihres Alltages. In ihrer Beziehung, ihrer Ehe, an ihrem Arbeitsplatz, im Umgang mit Ihrem Partner,  uvm. Eine  „unnachgiebige“, „ängstliche“, „starre“, „erregte“, „bedachte“, „haltlose“, „angespannte“, „verkrampfte“, „leblose“, „bedrückte“, „gedrückte“, „engstirnige“, „eiserne“, „pflichtbewusste“, „hartnäckige“, „verteidigende“, „zurückhaltende“, „erwartende“, „verbitterte“, „enttäuschte“, „verletzte“, „verliebte“, „destruktive“, „offene“, „konstruktive“, „freudige“ , „verschlossene“ …. und viele weitere Haltungen würden Ihnen sicherlich hierzu auch noch einfallen!

Alle diese Haltungen haben auf der einen Seite etwas Positives für uns Menschen.  Sie können uns sowohl schützen, vor inneren psychischen Verletzungen, vor natürlichem eigenen Kontrollverlust, vor Nichtbeachtung,  vor Angst usw., als auch uns Glücksgefühle empfinden und ausdrücken lassen.

Was nun, wenn Haltungen, welche Sie für sich als negativ empfinden. Haltungen welche sie Energie „kosten“, über einen längeren Zeitraum anhalten? Manchmal kann es passieren, dass wir Menschen dann dazu neigen, diese Situationen als gegeben zu akzeptieren. Dies als Normal anzusehen. Dies als ein Muß innerlich zu verteidigen. Dies sich schönzureden. All diese Mechanismen sind natürlich und schützen widerrum unser Ich. Man gewöhnt sich daran. Die Leidensgrenze wird automatisch nach oben korrigiert, wodurch wiederrum der innere Druck aus der negativ bzw. Energie kostender Haltung sich nun wieder als erträglich zeigt. Einmal in diesem Kreislauf gefangen können die Signale, welche der Körper uns aufzeigt, kaum noch als Warnsignal erkannt werden. Die Folgen aus dieser anhaltenden innerlichern Haltungen und gutgemeinten körperlichen Verteidigungsmechanismen können zu chronischen körperlichen Haltungsproblemen, zu Haltungsschäden oder  zu körperlichen Erkrankungen führen.

Ob nun, sowohl eine innere Haltung, als auch eine körperlicher Erkrankung, die Ursache für das persönliche Unwohlbefinden sind. Es bedarf wohl sehr häufig einer Unterstützung von Aussen und der Möglichkeit von unterschiedlichen Therapieansätzen und Therapielösungen. Den Klienten als Ganzes zu betrachten.

Neue Impulse – Neue Gedanken – Neue Haltungen    Ihr Michael Diaz

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