Alle Artikel in: Beruf

Michael Diaz Therapeut und Coach begleitet seine Klienten bei Entscheidungen im Beruf. Sei es bei Umstrukturierung und Neuorientierung in der Arbeitswelt.

Therapeut Michael Diaz geht der Frage nach: Ist Charisma eine angeborene geheime Kraft, mit etwas gutem Willen erlernbar oder steckt noch mehr dahinter?

Charisma – Wunderdroge, Zaubermittel oder Gabe?

Faszination pur ist angesagt, wenn sie den Raum betreten. Alle drehen sich um. Auch selbst ist man ganz gefangen. Woran liegt es, dass manche Leute stets strahlender Mittelpunkt sind und andere einfach übersehen werden? Was verbirgt sich hinter dem „gewissen Etwas“? Ist Charisma eine angeborene geheime Kraft, mit etwas gutem Willen erlernbar oder steckt noch mehr dahinter?  Charisma umhüllt bestimmte Menschen wie eine Aura, die sie attraktiv, faszinierend und begehrenswert macht. Charisma ist das, was uns bei einem anderen Menschen elektrisiert, weshalb wir ihn bewundern oder worum wir ihn beneiden. Doch was ist das eigentlich, Charisma? Laut Lexikon kommt das Wort „Charisma“ aus dem Griechischen. Es wird abgeleitet von Charis, der Göttin der Anmut  und bedeutet „Gnadengabe“. Darunter versteht man eine göttliche Eingebung, die Führungspersönlichkeiten mit einer besonderen magischen Energie ausstattet. Erfolgreiche Heerführer wie zum Beispiel Alexander der Große erklärten ihre Erfolge damit, dass die Götter ihnen gnädig seien und ihnen „Charisma“ verliehen. Im Neuen Testament ist „Charisma“ Ausdruck für die Begabung mit dem Geist Gottes. Dieser Geist hat beim Pfingstwunder die Versammlung der gläubigen Anhänger …

Sharing: das neue Lebensgefühl

Sharing wird fester Bestandteil von KaufüberlegungenLeihen, teilen und wiederverkaufen entspricht einem neuen Lebensgefühl Vor dem Hintergrund des Klimawandels, einer fortschreitenden Digitalisierung und den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat Sharing bei Konsumentinnen und Konsumenten an Bedeutung gewonnen. Mieten, leihen, teilen und wiederverkaufen erreicht den Mainstream der Deutschen. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Online-Befragung, die von Professor Peter Wippermann (Trendbüro) im Auftrag des Textildienstleisters Mewa durchgeführt wurde. Ob Mobilität, Fashion oder Urlaubsdomizil – knapp ein Drittel der Deutschen nimmt regelmäßig Sharing-Angebote in Anspruch. In der Mewa-Trendstudie, an der 1.043 Personen zwischen 16 und 60 Jahren sowie mehr als 500 Führungskräfte teilgenommen haben, sagte die Hälfte der befragten Personen: „Dinge zu nutzen, ohne sie zu kaufen, ist fester Bestandteil meiner Kaufüberlegungen geworden.“ Und zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) gab an, dass „leihen, teilen und wiederverkaufen einem neuen Lebensgefühl entspricht.“  Corona hat den Trend beschleunigt: 1 von 3 Personen teilen jetzt mehr Produkte Lockdown und Mittelknappheit während der Corona-Krise haben offenbar viele Konsumentinnen und Konsumenten dazu gebracht, über einen alternativen Konsum nachzudenken. Ein Drittel (34 Prozent) der …

Therapeut Michael Diaz: Luxus wird neu definiert, laut Trendstudie.

Luxus wird neu definiert: New Living

B Wohn- und Lebenswelten haben sich in den letzten beiden Jahren stark gewandelt: Lockdown, Homeoffice, Homeschooling – all das hat Spuren hinterlassen. Doch wie tief sind diese Spuren und gibt es ein Zurück? Das Zukunftsinstitut hat dazu im Auftrag von Siemens Hausgeräte jetzt eine Trendstudie mit dem Titel „New Living“ herausgegeben. Sie untersucht, welche Veränderungen bleiben und welche Megatrends und Wertvorstellungen private Lebenswelten künftig prägen werden. Zudem wirft die Studie ein Licht auf intelligente Technologien und erforscht wie diese das „New Living“ unterstützen. „Alles bleibt anders“, so die Einschätzung der Trendforscherinnen und Trendforscher des Zukunftsinstituts. Denn die letzten beiden Jahre haben nicht nur stark in unser Leben eingegriffen, sondern auch zu einer deutlichen Werteverschiebung geführt. Demnach haben Luxus und Status nichts mehr mit Glanz und Glamour zu tun, wahrer Reichtum zeigt sich in Lebensqualität, Zeitsouveränität und Sinn. Entsprechend hält im „New Living“ ein neuer Minimalismus Einzug, der sich aber nicht in erster Linie durch Verzicht auszeichnet, sondern durch sorgfältigeres Auswählen nach der neuen Maxime „Besser statt mehr“. Das Zuhause behält seinen hohen Stellenwert Das hat …

Ziele setzen: Die Segel werden bewusst und richtig gesetzt.

Ziele setzen: Rahmen und Richtung

Z Persönliche Ziele können viel bewirken: Ein Leben lang sorgen sie für Orientierung, geben Kraft, bescheren Zufriedenheit und Glück. Hauptsache ist, die Segel werden bewusst und richtig gesetzt Navigationssysteme im Auto sind praktische Begleiter. Um in Aktion zu treten, benötigen sie allerdings eine wichtige Information: Wohin genau geht die Fahrt? Erst wenn dieser Ort eingegeben ist, kann die Wegführung beginnen. Ähnlich verhält es sich mit persönlichen Zielen. Sie geben dem Leben einen Rahmen und eine Richtung, sorgen für Antrieb und Energie, bescheren im Idealfall Zufriedenheit, Glück und eine Daseinsberechtigung. Fehlen Ziele, passiert genau das Gegenteil: Ohne sie als Orientierung zerfließt das Leben; der oder die Betroffene kennt sich nicht mehr aus. Etappen- und Fernziele ansteuern Auch wenn es mitunter anders wirkt: Zumindest Etappen-Ziele sind fast immer automatisch vorhanden: erst die Schule und die Ausbildung zu schaffen, dann eine passende Arbeitsstelle finden und sie zu behalten, sich den nächsten Urlaub, größere Anschaffungen oder ein schönes Zuhause zu gönnen. Außerdem gibt es übergeordnete Ziele, die weiter entfernt liegen und über Jahre oder Jahrzehnte hinweg wie ein Motor …

Michael Diaz gibt Tipps gegen den Winterblues

Auftrieb an trüben Tagen

Lichtmangel oder Gänsehaut-Temperaturen machen vielen Menschen im Winter zu schaffen.  Rezept gegen Durchhänger sind feste Strukturen und motivierende Vorhaben. Grob gesagt, lässt sich der Winter in zwei Phasen aufteilen, erklärt der Therapeut Michael Diaz: die vor Silvester, d.h. November/Dezember, und die danach, also Januar, Februar und März. Im Vorfeld der Feiertage spielen die Begleiterscheinungen für viele Menschen keine allzu große Rolle, die die kalte Jahreszeit mit sich bringt: Gänsehaut-Temperaturen und deutlich mehr dunkle als helle Stunden bis hin zum Verhältnis 2:1. Cosytime at home Denn nach den langen Sommermonaten mit vielen Outdoor-Aktivitäten und vielen Radstunden kann man einerseits das Drinnen-Sein mit Schmökern auf dem Sofa oder einem Essen mit netten Gästen und guten Gesprächen als Kontrastprogramm genießen. Andererseits sorgen Termine wie die vier Adventssonntage oder diverse Weihnachtsfeiern immer wieder für Abwechslung; außerdem wollen die Geschenke für Familie und Freunde besorgt werden. Ist dieses Programm dann allerdings absolviert, sinkt ab Jahresanfang in vielen Fällen das Stimmungsbarometer. Gründe sind das mangelnde Tageslicht, das erwiesenermaßen als Muntermacher dient, und die unerfreuliche Gewissheit, dass es bis Frühlingsanfang noch wochenlang hin …

Für viele Single ist die Zeit im Homeoffice eine Herausforderung.

Single – allein im Home-Office

Als Schutz vor Ansteckung schicken immer mehr Firmen Mitarbeiter ins Home-Office. Für Singles ist es besonders herausfordernd, ohne die üblichen Kontakte auskommen und arbeiten zu müssen 41 Prozent der Bevölkerung leben in Deutschland allein. Trotzdem verbringt das Gros von ihnen regelmäßig Zeit gemeinsam mit anderen Menschen in Vereinen genauso wie bei Sportaktivitäten, Veranstaltungen oder privaten Treffen – und vor allem am Arbeitsplatz. Bedingt durch die Corona-Krise werden vermeidbare Begegnungen in Unternehmen derzeit immer mehr reduziert oder vorübergehend ausgesetzt. Denn zum Schutz vor Ansteckung schicken Firmen Mitarbeiter wo immer möglich ins Home-Office. Für Singles ist das eine besondere Herausforderung. Wohltuender Austausch im Arbeits-Alltag Die Zusammenarbeit ist zwar nicht mit jedem Kollegen oder Vorgesetzten ein Zuckerschlecken. Trotzdem wirkt der Austausch untereinander im Arbeits-Alltag wie Öl, das eine Maschine schmiert. Regelmäßige Kontakte zum Rest der Belegschaft bleiben daher wichtig. Via Telefon, Mails, Skype, Videokonferenz oder Chats sind diese auch auf virtuellen Wegen möglich. Und zwar nicht nur bei beruflichen Fragen und Themen, sondern auch im sonstigen sozialen Miteinander, um weiterhin Teil einer Gemeinschaft zu bleiben. Beziehungen lebendig halten …

Raum für Ich - mit dem Partner auf der herrlichen Sommerwiese im DAS KRANZBACH

Raum für ich

Die Ausnahmesituation in der Corona-Krise bedeutet eine besondere Belastung. Umso wichtiger ist die Vorfreude auf Auszeiten bei entspannenden Hotelaufenthalten oder Thermenbesuchen Daheimbleiben und auf Distanz zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Haushalts gehen: Das war wegen der Gefahr einer Corona-Ansteckung über Wochen hinweg eine Notwendigkeit. Für Paare und Familien mit Kindern bedeutete das, sich wegen der geltenden Ausgangsbeschränkungen auf begrenztem Raum miteinander zu arrangieren; Singles mussten noch mehr als sonst mit dem Alleinsein zurechtkommen. In dieser Ausnahmesituation sorgte die Absage von Reisen, Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten zwar automatisch für Entschleunigung. „Gleichzeitig haben die Unsicherheit und Sorgen auch Stress erzeugt – bei manchen Menschen auf offensichtliche Weise, bei anderen unterschwellig“, so Michael Diaz, Therapeut und Coach aus Regensburg. Bei der Rückkehr zur Normalität findet er es daher wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu schauen, nichts zu überstürzen und den Alltag langsam wieder hochzufahren. Dazu gehört es für ihn auch, schöne Dinge zu planen und in Vorfreude darauf zu schwelgen. Kann der Wunsch dann endlich in die Tat umgesetzt werden, rechnet Michael Diaz mit besonders intensivem Genuss: „Egal ob …

Wie kann man mit der Angst in Zeiten die von der Unsicherheit durch den Corona-Virus umgehen.

Umgang mit der Krise

Das grassierende Corona-Virus sorgt für ein Gefühl der Unsicherheit. Das Anschauen der eigenen Ängste, Ziele für die Phase danach und bewusste Ablenkung sorgen für Licht am Ende des Tunnels Egal ob Reis, Nudeln, Dosengemüse oder Mehl: In vielen Supermärkten sind die Regale für haltbare Lebensmittel oder auch Toilettenpapier derzeit leer. Denn bedingt durch die grassierende Corona-Krise sind viele Menschen damit beschäftigt, mit Hamsterkäufen für ihre Grundbedürfnisse vorzusorgen. Auf diese Weise zu handeln, gibt ihnen das Gefühl, zumindest das eigene Umfeld unter Kontrolle zu haben.  Unsichere und nicht absehbare Situation Vor der Angst vor den Folgen des Virus kann sich trotzdem niemand abschotten. Denn in allen Medien wird nonstop über seine Ausbreitung, aktuelle Beschlüsse offizieller Stellen und notwendige Vorsichtsmaßnahmen berichtet. Angesichts der weltweiten Pandemie entsteht das Gefühl, der unsicheren und noch nicht absehbaren Situation hilflos ausgeliefert zu sein – vor allem, wenn man sich zu häufig mit negativen Nachrichten konfrontiert. Persönliche Ängste anschauen Umso wichtiger ist es, sich vor Augen zu führen, um welche persönlichen Ängste es sich genau handelt. Im Unterschied zu einem Krieg bedeutet …

Das Lachen von Christine Dohler ist eine Umarmung für die Welt.

Auf dem Weg zu sich

„Du kannst das, fang einfach an!“ Ehrlich, humorvoll und voll wunderbarer Selbstironie: Die junge Hamburgerin Christine Dohler und ihr Weg zu sich selbst und mitten rein ins Leben Wie gehst du damit um, wenn du plötzlich vor der Frage stehst: Soll das schon alles gewesen sein? Christine Dohler, junge, erfolgreiche Journalistin aus Hamburg, findet sich vor einigen Jahren in genau dieser Situation wieder. Von außen betrachtet führt sie das perfekte Leben: guter Job, gesund, großer Freundeskreis. Und dennoch scheint irgendetwas zu fehlen, sich das wirkliche Glücksgefühl nicht einstellen zu wollen. Bei einem Treffen mit dem Dalai Lama funkt es und kurzerhand beschließt sie, für einige Wochen in ein Kloster in Nepal zu ziehen. Doch statt der erhofften Erleuchtung findet sie unbequeme Betten, überfüllte Zimmer – und die Erkenntnis, dass man sich selbst immer mitnimmt, ganz egal, wohin manflieht. Nach Christine Dohlers Nepal-Trip folgen weitere Reisen um die halbe Welt und das vielleicht größte Abenteuer ihres Lebens. Sie trinkt Kakao mit einem Schamanen in Guatemala, taucht ein in die magische Welt des Zen, lernt die Kraft …

Michael Diaz empfiehlt das Giardino Marling für hochsensible Menschen. Denn Ulrike Spögler, die Hoteleigentümerin achtet auf jedes Detail.

Fern von Zwang und Zeit

Ästhetisch, ruhig, behaglich: Das Fünfsterne-Hotel Giardino Marling ist ein Rückzugsort, an dem hochsensible Menschen gut aufgehoben sind Sehen, hören, riechen, fühlen, schmecken: Menschen nehmen ihre Umgebung mit allen fünf Sinnen wahr. Täglich strömen Millionen von Reizen auf sie ein – die meisten davon unwillkürlich. Andere hingegen werden bewusst wahrgenommen, weil sich die Aufmerksamkeit gezielt auf sie richten kann. Diese Fähigkeit des Filterns fehlt Hochsensiblen. Ihre Wahrnehmungsfähigkeit ist so hoch, dass sie extrem empfänglich für visuelle, akustische, olfaktorische, gustatorische und haptische Reize, aber auch Stimmungen und Gefühle sind. Die amerikanische Psychologin Elaine Aron, die selbst hochsensibel ist, seit 1991 zu diesem Thema forscht und mehrere Bücher über es geschrieben hat, schätzt den Anteil der Hochsensiblen in der Bevölkerung auf 15 bis 20 Prozent. Hauptgrund für ihre ausgeprägte Feinfühligkeit ist eine besondere Disposition des Nervensystems. Diese führt dazu, dass Informationen in großen Mengen und hoher Intensität aufgenommen werden. Als Begleiterscheinung dieser besonderen Gabe fühlen sich Hochsensible oft angestrengt bis überfordert.  Umso wichtiger ist für sie ein harmonisches Umfeld, in dem sie sich wohlfühlen und zur Ruhe kommen …