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Therapeut Michael Diaz geht der Frage nach: Ist Charisma eine angeborene geheime Kraft, mit etwas gutem Willen erlernbar oder steckt noch mehr dahinter?

Charisma – Wunderdroge, Zaubermittel oder Gabe?

Faszination pur ist angesagt, wenn sie den Raum betreten. Alle drehen sich um. Auch selbst ist man ganz gefangen. Woran liegt es, dass manche Leute stets strahlender Mittelpunkt sind und andere einfach übersehen werden? Was verbirgt sich hinter dem „gewissen Etwas“? Ist Charisma eine angeborene geheime Kraft, mit etwas gutem Willen erlernbar oder steckt noch mehr dahinter? 


Charisma umhüllt bestimmte Menschen wie eine Aura, die sie attraktiv, faszinierend und begehrenswert macht. Charisma ist das, was uns bei einem anderen Menschen elektrisiert, weshalb wir ihn bewundern oder worum wir ihn beneiden. Doch was ist das eigentlich, Charisma? Laut Lexikon kommt das Wort „Charisma“ aus dem Griechischen. Es wird abgeleitet von Charis, der Göttin der Anmut  und bedeutet „Gnadengabe“. Darunter versteht man eine göttliche Eingebung, die Führungspersönlichkeiten mit einer besonderen magischen Energie ausstattet. Erfolgreiche Heerführer wie zum Beispiel Alexander der Große erklärten ihre Erfolge damit, dass die Götter ihnen gnädig seien und ihnen „Charisma“ verliehen. Im Neuen Testament ist „Charisma“ Ausdruck für die Begabung mit dem Geist Gottes. Dieser Geist hat beim Pfingstwunder die Versammlung der gläubigen Anhänger Jesu ergriffen. So drückt sich „Charisma“ auch in der Fähigkeit zum Heilen oder in besonderer religiöser Verzückung aus. In der Soziologie meint „Charisma“ eine besondere Form der Autorität, die nicht auf physischer Macht beruht, sondern auf der Ausstrahlung eines Menschen. Ausstrahlung ist also eine innere Qualität, die sich nach außen präsentiert. Ausstrahlung bedeutet im Wortsinn, dass etwas von innen nach außen strahlt, nämlich Ihr Inneres, Ihre Persönlichkeit, Ihr Wesen. Sie ist nicht anderes als die Brücke zwischen dem inneren Zustand und der äußeren Erscheinung eines Menschen. 

Das Geheimnis einer guten Ausstrahlung

Juliette Binoche, die französische Schauspielerin, ist ein gutes Beispiel. Egal, ob sie als Pennerin unter der Pont Neuf haus, als sittsame Krankenschwester den englischen Patienten pflegt oder als Chocolatière eine ganze Provinzstadt verführt – man kommt aus dem Kino und denkt, was für eine tolle Frau, was für eine tolle Ausstrahlung! Forscher haben herausgefunden, dass in unserer Wahrnehmung die Ausstrahlung eines Menschen eine wesentlich größere Rolle spielt als sein äußeres Erscheinungsbild. Sie wirkt sogar stärker als so mancher vermeintlich äußerer Makel, den wir über den ersten Eindruck gewinnen wie zum Beispiel einen Bauchansatz oder eine zu große Nase. Wer eine starke positive Ausstrahlung hat,

  • wirkt glaubwürdig und authentisch,
  • wirkt sympathisch und souverän,
  • macht andere neugierig auf sich,
  • wird von anderen akzeptiert oder gar bewundert,
  • kann leichter Kontakte knüpfen,
  • kann andere besser überzeugen,
  • und besser motivieren.

Ausstrahlung ist mehr als antrainierte Gestik oder Stimmbildung.

Faszinierende Persönlichkeiten strahlen eine innere Geschlossenheit aus, die ihnen Präsenz, Ausdrucksstärke und Gelassenheit verleiht. Das Geheimnis: ist eine innere und äußere Balance. Sie sind bereit, ihre Werte nach außen zu vertreten und wird von anderen als starke Ausstrahlung spürbar.

Wie entsteht Charisma?
Wie entsteht Charisma?

Ausstrahlung ist demnach nichts anderes als eine starke positive Wirkung auf andere aufgrund einer fühlbaren Stimmigkeit ihres Wesens. Menschen mit Ausstrahlung wirken auf natürliche Weise selbstsicher, überzeugend, anmutig und respektvoll. Sie vertrauen darauf, wie sie sich präsentieren, weil sie sich tatsächlich in einem Zustand des Gleichgewichts befinden. Eine harmonische Ausstrahlung ist wie ein inneres Leuchten, das nach außen dringt.

 Akzeptieren Sie sich selbst!

Vorweg sei eine wichtige Voraussetzung für eine starke Ausstrahlung genannt, der Boden sozusagen, auf dem sie sich erst richtig entfalten kann: Wir müssen uns selbst akzeptieren, unsere Schwächen anerkennen und offen damit umgehen! Wer mit seinem Schicksal hadert, sich ständig ungerecht behandelt fühlt, wer seinen Körper hasst, weil er angeblich zu dick, zu klein oder zu hässlich ist, wird keine positive Ausstrahlung entfalten können. Er wird sich, im Gegenteil, mit dieser Haltung unbewusst blockieren.

Wer seine Ausstrahlung entwickeln will, wer authentisch und selbstbewusst leben will, muss zuallererst sich selbst akzeptieren – ohne Wenn und Aber.

„Dies bedeutet nicht, dass jegliche Selbstkritik nicht mehr angebracht ist,“ betont Michael Diaz.

Dies wäre das andere Extrem. Denn Sie sollten erkennen können, wo Ihre Schwächen und Eigenheiten, aber auch wo Ihre Stärken und positiven Seiten liegen, wenn Sie sich so respektieren wollen, wie Sie sind.

Raus aus dem Teufelskreis der Selbstverleugnung!

Viele Menschen können sich Mängel nicht zugestehen. Deshalb leben sie in der ständigen Angst, jemand könnte sie auf ihre Fehler hinweisen und sie könnten dadurch verlieren. Meist mit einer schwer wiegenden Folge: Wenn wir immer nur an unsere Fehler denken, verspannen oder verkrampfen wir und blockieren uns. Wir verlieren unsere natürliche Souveränität. Unsere Ausstrahlung leidet. Solche Hemmungen und Blockaden registrieren unsere Mitmenschen natürlich, und zwar meist unbewusst, und reagieren entsprechend zurückhaltend, vorsichtig oder gar ablehnend. Doch statt dies der hausgemachten Blockade zuzuschreiben, sind wir überzeugt, dass eine für uns enttäuschende Rückmeldung genau auf unsere persönlichen Mängel zurückzuführen ist. Deshalb sollten Sie sich folgenden Satz gut merken:

„Wer selbst nicht an sich glaubt, dem glauben auch andere nicht!“

Allein das Erkennen eines solchen Verhaltensmusters kann für Sie schon der erste Schritt sein, es zu durchbrechen.

Die drei Säulen der Ausstrahlung

Keine Angst, Sie müssen nicht gleich einen Psychiater aufsuchen, um Ihre Ausstrahlung zu verbessern. Es genügt schon, sich und andere für einige Momente bewusster wahrzunehmen. Das ist die wichtigste Voraussetzung, um authentisch zu werden und zu einer inneren Balance zu finden. Ausstrahlung beruht letztendlich auf nichts anderen als auf

  • einem bewussten Körperempfinden,
  • einem stimmigen Körperausdruck in Haltung, Atmung, Mimik, Gestik  und
  • einer bewussten, neutralen und unvoreingenommenen Wahrnehmung anderer.

Ausstrahlung und Körpergefühl

Sitzen, stehen oder gehen Sie in jeder Lebenslage entspannt? – „Natürlich nicht! Dazu bin ich viel zu sehr im Stress.“ So oder ähnlich werden die meisten von uns diese Frage beantworten. Die Zunahme an äußeren Reizen ist tatsächlich einer der Hauptgründe, warum wir außer Balance kommen und das Gespür für unseren Körper verlieren. Das tägliche Arbeitspensum tut sein Übriges dazu. Und unsere Ausstrahlung leidet. Dabei entscheidet genau die mehr als alles andere über Erfolg oder Misserfolg in unserem Leben, beruflich wie privat. Was können wir also dafür tun?

Der Therapeut Michael Diaz beleuchtet in dem Artikel die Faszination Charisma.
Was sind die Zutaten für Charisma.

Häufig versuchen wir unsere Außenwirkung zu beeinflussen, indem wir alten Erziehungsmustern aus der Kindheit folgen wie zum Beispiel aufrecht sitzen und uns gerade halten. Grundsätzlich ist das auch nicht falsch. „Denn mit einer aufrechten Haltung wird Stärke, Willenskraft und Kompetenz signalisiert“, meint Reiter. Trotzdem wird eine aufrechte Haltung, die nicht wirklich aus ihrer Mitte kommt und der keine innere Balance zugrunde liegt, nicht wirklich zu dem gewünschten Ziel führen. Viele laborieren damit nur an oberflächlichen Symptomen herum, ohne das wirkliche Übel an der Wurzel zu packen. Wer übertrieben aufrecht sitzt, signalisiert nicht weniger Unsicherheit, als jemand, der zusammengesunken auf seinem Stuhl verharrt. Denn bei allem muss das Körpergefühl stimmen. „Nur wenn Ihre Haltung aus Ihrer inneren Balance entspringt, unterstützt sie positiv Ihre Ausstrahlung“, sagt Reiter. Ein bewusstes Wahrnehmen Ihres Körpers ist die Voraussetzung für eine natürliche Körperhaltung, in der Sie die gewünschte Souveränität, Ruhe und Stärke ausstrahlen.

Keine Lücke zwischen Sein und Schein

Ein zweiter wichtiger Punkt betrifft das Zusammenspiel unserer Ausdrucksmittel. Wenn unsere Körpersprache und unser Reden nicht in sich stimmig sind, wirken wir nicht mehr natürlich. Das kann dazu führen, dass andere das Vertrauen in uns verlieren. Erst, wenn Sie sich so zeigen, wie Sie wirklich sind, werden Sie für Ihre Gesprächspartner real und greifbar, präsent und offen. Verspannungen lösen sich. Die Potenziale daraus wandeln sich in Gelassenheit und erhöhte Aufmerksamkeit. Eine permanent künstliche Haltung aufrechtzuerhalten, kostet extrem viel Energie. Frei von selchen Anstrengungen können Sie Gesprächsentwicklungen viel spontaner folgen, angemessener reagieren und erfassen, worum es im Moment wirklich geht. Für Sie wird es leichter, Sie sind nicht länger Gefangener einer von außen auferlegten oder selbst gewählten Rolle, sondern haben die Fäden wieder in der Hand. Bleiben Sie natürlich und verlassen Sie sich auf sich selbst – es lohnt sich.

Die innere Balance finden

Basis für eine konstruktive innere Haltung sich selbst und dem Leben gegenüber ist Ihre innere Balance. Im Optimalfall eine Ausgeglichenheit und Souveränität, die so fest in Ihnen verankert ist, dass sie Ihnen auch in Stresssituationen nicht abhanden kommen kann. Eine solche Balance lässt sich erreichen. Der Weg dorthin führt über die bewusste Wahrnehmung Ihres Körpers und die Entwicklung eines Körperempfindens aus der Körpermitte heraus. Erwiesenermaßen lösen sich auf diese Weise Verspannungen, wertvolle Energien werden frei, die Sie zusätzlich nutzen können. 

Gewinnen Sie an Souveränität

Innere Balance bedeutet, dass Sie einen ruhenden Pol in sich gefunden haben, der für Sie so unerschütterlich ist wie der feste Boden unter Ihren Füßen. Von diesem Pol her wird es Ihnen leichter fallen, mit den vielen äußeren Einflüssen und den zahllosen Anforderungen umzugehen. Die bewusstere Wahrnehmung unseres Körpers, unserer Empfindungen und Bedürfnisse führt auch zu sichereren Entscheidungen: Wir wissen, wann wir einen Riegel vorschieben, wann wir uns wehren müssen und wann wir uns auf die Forderungen von außen einlassen dürfen. Wenn wir uns selbst besser wahrnehmen können, fällt es uns leichter, andere richtig einzuschätzen und uns anderen gegenüber angemessener zu verhalten. Kurz: Wir werden souveräner und haben eine stärkere Ausstrahlung.

Bleiben Sie authentisch!

Ausstrahlung lässt sich nicht spielen, nicht willkürlich antrainieren. Das ist gerade das Faszinosum einer starken Ausstrahlung, einer gewachsenen Stärke, die von Innen heraus strömt. Menschen mit starker Ausstrahlung wirken jederzeit glaubhaft. Sie können sich ruhig auch einmal Konventionen widersetzen, ohne  damit zu brüskieren. Es sind Menschen, die nichts nur um der Wirkung willen tun, sondern weil es ihrem Selbst entspricht. Sie sind einfach authentisch.

Haben Sie Mut zum Selbst

Doch gerade dazu, unser Selbst und unsere Unverwechselbarkeit herauszustellen, fehlt uns oft der Mut. Wir glauben in der Gesellschaft bestimmte Rollen spielen und bestimmte Erwartungen erfüllen zu müssen. Wir schielen nach Anerkennung und Lob. Und wir glauben, all dies nur erreichen zu können, indem wir jemanden spielen, der wir meist gar nicht sind. Wir laufen ständig einem Idealbild hinterher – und verlieren uns dabei selbst. Dann strahlen wir nach außen Widersprüchliches aus und unsere Partner können kein Vertrauen aufbauen. Ausstrahlung hat auch mit dem Mut zur Individualität zu tun. Wer sich nur an anderen orientiert und nicht nach den eigenen Bedürfnissen und Wünschen fragt, verschenkt sein wichtigstes Potenzial: seine eigene unverwechselbare und einzigartige Identität. Stärken Sie Ihre unverwechselbaren Wesenszüge und Sie werden unmittelbar an Ausstrahlung und Souveränität gewinnen. Dies wird positive Rückmeldungen Ihres Umfelds hervorrufen – ein Schlüssel des Geheimnisses erfolgreicher Menschen.

Sie müssen nicht allen gefallen

Sie müssen nicht und Sie können vor allem auch gar nicht allen gefallen. Dazu sind die Menschen, ihre Haltungen und Geschmäcker viel zu verschieden. Wer allen gefallen wollte, müsste sich wie ein Chamäleon ständig verändern, wäre für andere aber nie greifbar, seine Handlungen wären kaum nachvollziehbar. Auf solche Weise entfernt man sich immer weiter von sich selbst und verspielt die Möglichkeit zu echter Sympathie. 

Dass Sie es nicht allen recht machen können, sollte Sie nicht schrecken, im Gegenteil, begreifen Sie es als Chance: Zeigen Sie Ihren besonderen Charakter. Versuchen Sie mit Ihrer individuellen Note echte Sympathien zu erringen, die Ihnen dann tatsächlich weiterhelfen. Mit netter Gesichtslosigkeit ecken Sie zwar nirgendwo an, aber Sie hinterlassen auch keinen bleibenden Eindruck. „Wer immer allen gefallen will, wer es immer allen recht machen will, kann keine starke Ausstrahlung entwickeln. Er ist nur stets auf der Suche nach dem Bild, das sich andere von ihm machen, und versucht diesem Bild zu entsprechen.“

Therapeut Michael Diaz geht der Frage nach, was ist das Geheimnis von Charisma
Wie werden wir wahr genommen?

Wie wir andere wahrnehmen

Wenn wir mit anderen Menschen sprechen oder sie auch nur beobachten, merken wir blitzschnell, ob zwischen dem, was sie sagen oder tun, und ihrem Erscheinungsbild Übereinstimmung herrscht oder nicht. Ist das nicht der Fall, empfinden wir ihre Ausstrahlung als unstimmig, im Extremfall sogar abstoßend. Menschen haben ein ganz besonderes Sensorium entwickelt, mit dem sie prüfen, ob jemand meint, was er sagt, und ob sie ihm vertrauen können, oder ob sie vorsichtig sein müssen und ihm lieber erst einmal nicht glauben sollten. Wollen wir selbst auf andere positiv werken, so werden wir das nur schaffen, wenn wir diese Übereinstimmung zwischen unsere Gefühlen und unserem Auftreten nach außen leben.

Es ist Zeit, aufzuwachen, um die Wunder in sich selbst zu entdecken. Es liegt ganz allein bei Ihnen Denn wie jeder Mensch können auch Sie Ihr Charisma, Ihre positive Ausstrahlung und Ihre Fähigkeit, sich selbst zu lieben, dadurch stärken, dass Sie eine harmonische Verbindung zwischen Ihrem inneren und äußeren Bild herstellen. Durch Ihre Gedanken und Urteile über Ihren Körper, über Ihr Aussehen, über Ihre Handlungsweisen erschaffen Sie sich selbst. Oder, ganz einfach ausgedrückt: Wenn Sie sich schön finden, sind Sie schön. Wenn Sie sich klug finden, sind Sie klug. Um ein Stern zu sein, müssen Sie Ihr eigenes Licht verstrahlen, Ihren eigenen Weg gehen. Vor der Dunkelheit brauchen Sie sich nicht zu fürchten. Denn sie ist es, die die Sterne am hellsten leuchten lässt.W

Sharing: das neue Lebensgefühl

Sharing wird fester Bestandteil von Kaufüberlegungen
Leihen, teilen und wiederverkaufen entspricht einem neuen Lebensgefühl

Vor dem Hintergrund des Klimawandels, einer fortschreitenden Digitalisierung und den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hat Sharing bei Konsumentinnen und Konsumenten an Bedeutung gewonnen. Mieten, leihen, teilen und wiederverkaufen erreicht den Mainstream der Deutschen. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Online-Befragung, die von Professor Peter Wippermann (Trendbüro) im Auftrag des Textildienstleisters Mewa durchgeführt wurde.

Ob Mobilität, Fashion oder Urlaubsdomizil – knapp ein Drittel der Deutschen nimmt regelmäßig Sharing-Angebote in Anspruch. In der Mewa-Trendstudie, an der 1.043 Personen zwischen 16 und 60 Jahren sowie mehr als 500 Führungskräfte teilgenommen haben, sagte die Hälfte der befragten Personen: „Dinge zu nutzen, ohne sie zu kaufen, ist fester Bestandteil meiner Kaufüberlegungen geworden.“ Und zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) gab an, dass „leihen, teilen und wiederverkaufen einem neuen Lebensgefühl entspricht.“ 

Corona hat den Trend beschleunigt: 1 von 3 Personen teilen jetzt mehr Produkte

Lockdown und Mittelknappheit während der Corona-Krise haben offenbar viele Konsumentinnen und Konsumenten dazu gebracht, über einen alternativen Konsum nachzudenken. Ein Drittel (34 Prozent) der befragten Verbraucherinnen und Verbraucher gibt an, sie würden „jetzt mehr Produkte innerhalb des Freundeskreises sowie mit Nachbarn und Bekannten teilen und tauschen als vor der Pandemie.

“ Vielen geht es dabei um Nachhaltigkeit. So sagen 71 Prozent der Befragten, sie wollen durch das Sharing „Ressourcen effektiver nutzen, um auf den Klimawandel reagieren zu können“.

Die wirtschaftlichen Vorteile spielen bei 70 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten eine wichtige Rolle. Neben ökologischen und ökonomischen Überlegungen werden weitere Argumente genannt: Für 62 Prozent der Befragten ist die große Auswahlmöglichkeit bei Sharing-Angeboten attraktiv, 58 Prozent sehen einen Vorteil darin, dass Sharing bequem und ohne Aufwand zu organisieren ist. In Zeiten des Homeoffice nahm auch die Akzeptanz medialer Sharing-Angebote wie Video-Plattformen zu. Ein Drittel (33 Prozent) der Befragten nutzten 2021 diese Möglichkeit, um sich mit Kolleginnen und Kollegen virtuell auszutauschen, 20 Prozent arbeiteten mit Cloud-Services. 

Generation Z nutzt Sharing-Angebote am häufigsten

Bike- und Carsharing oder das Teilen von Wohn- oder Arbeitsräumen sind bekannte Erfolgsmodelle der Sharing Economy. Digitalisierung und das mobile Internet ermöglichen, dass Nutzerinnen und Nutzer orts- und zeitunabhängig entscheiden können, was sie konsumieren oder nutzen wollen. Der Wunsch nach Flexibilität und Spontaneität nimmt von der Generation X (43-60 Jahre) über die Generation Y (25-42 Jahre) bis zur Generation Z (16-24 Jahre) dabei offenbar deutlich zu. Die Mewa-Trendstudie zeigt, dass Sharing-Offerten in allen Bereichen von der Generation Z nahezu ausnahmslos am häufigsten in Anspruch genommen werden. Das betrifft Mobilitätsangebote genauso wie das Sharing von Technikprodukten oder Wohnraum. Bikesharing wird beispielsweise von 51 Prozent der Generation Z, 38 Prozent der Generation Y und 16 Prozent der Generation X genutzt. Sharing-Angebote für Elektronikprodukte nehmen 38 Prozent der Generation Z, 22 Prozent der Generation Y und neun Prozent der Generation X wahr. 

Sharing erobert die Textil- und Modebranche

Das Konzept „Teilen statt besitzen“ trifft auch in der Bekleidungsbranche auf steigende Nachfrage: 40 Prozent der weiblichen Befragten haben bereits Secondhandmode gekauft, verkauft oder geteilt. Männliche Personen sind mit 28 Prozent aktiv dabei. Temporär benötigte Outdoor- oder Sportausrüstung mieten, leihen oder tauschen 26 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten im Alter 16-24 Jahre (Generation Z), 16 Prozent im Alter 25-42 Jahre (Generation Y) und sechs Prozent im Alter 43-60 Jahre (Generation X). Abo-Kollektionen im Luxusbereich nutzen zehn Prozentder Befragten und neun Prozent verwenden Abo-Modelle für Babys, Kinder und Jugendliche. 

Im Bereich der Berufsbekleidung gibt es schon seit rund 60 Jahren Serviceanbieter, die Arbeitskleidung und Berufstextilien auf Mietbasis zur Verfügung stellen und anschließend auch das Waschen, die Pflege und das Reparieren der Textilien übernehmen. Diese Möglichkeit wird bei 24 Prozent der befragten Personen vom Arbeitgeber genutzt. Knapp ein weiteres Drittel (27 Prozent) aller Befragten würde es nach eigener Aussage begrüßen, wenn ein Textildienstleister ihre textile Ausstattung für den Job übernimmt. Eines der wesentlichen Argumente für das Sharing von Arbeits- und Berufskleidung ist bei knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Befragten der Umstand, dass „man sich nicht um Reparaturen kümmern muss“. 

Bildcredit: MEWA Textil-Service AG & Co.

Therapeut Michael Diaz: Luxus wird neu definiert, laut Trendstudie.

Luxus wird neu definiert: New Living

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Wohn- und Lebenswelten haben sich in den letzten beiden Jahren stark gewandelt: Lockdown, Homeoffice, Homeschooling – all das hat Spuren hinterlassen. Doch wie tief sind diese Spuren und gibt es ein Zurück? Das Zukunftsinstitut hat dazu im Auftrag von Siemens Hausgeräte jetzt eine Trendstudie mit dem Titel „New Living“ herausgegeben. Sie untersucht, welche Veränderungen bleiben und welche Megatrends und Wertvorstellungen private Lebenswelten künftig prägen werden. Zudem wirft die Studie ein Licht auf intelligente Technologien und erforscht wie diese das „New Living“ unterstützen.

„Alles bleibt anders“, so die Einschätzung der Trendforscherinnen und Trendforscher des Zukunftsinstituts. Denn die letzten beiden Jahre haben nicht nur stark in unser Leben eingegriffen, sondern auch zu einer deutlichen Werteverschiebung geführt. Demnach haben Luxus und Status nichts mehr mit Glanz und Glamour zu tun, wahrer Reichtum zeigt sich in Lebensqualität, Zeitsouveränität und Sinn. Entsprechend hält im „New Living“ ein neuer Minimalismus Einzug, der sich aber nicht in erster Linie durch Verzicht auszeichnet, sondern durch sorgfältigeres Auswählen nach der neuen Maxime „Besser statt mehr“.

Das Zuhause behält seinen hohen Stellenwert

Das hat großen Einfluss auf Konsumverhalten und Kaufentscheidungen. Denn für immer mehr Menschen sinkt der Wert materieller Dinge, die sie nach außen zeigen können. Stattdessen bevorzugen sie Produkte und Services, die Einzelnen, Gesellschaft und Umwelt echte Mehrwerte bieten. Dabei liegt auch künftig ein Fokus auf den eigenen vier Wänden – die momentan sinkende Investitionsbereitschaft wird daran laut Einschätzung des Zukunftsinstituts nichts ändern. Denn das Zuhause bleibt in einer volatilen Welt Rückzugs- und Wohlfühlort Nummer 1. Das stärkt den Wunsch nach hochwertigen, langlebigen und – vor allem – nachhaltigen Produkten. Denn ob Energieeffizienz und Reparierbarkeit von Geräten oder regionale, verpackungsfreie Lebensmittel: Nachhaltigkeit ist im „New Living“ keine Option mehr, sondern selbstverständlicher Bestandteil sinnvollen Entscheidens und Handelns.

Wandelbare Umgebung für wechselnde Bedürfnisse

Parallel dazu werden Wohnwelten in Zukunft anpassungsfähiger werden. Denn die Zeiten der Hyperindividualisierung sind vorbei: Künftig stehen Gemeinschaften und Netzwerke hoch im Kurs, die den einzelnen Menschen und seine Liebsten krisensicherer und resilienter machen. Bewegliche Trennwände für multifunktionale Räumlichkeiten, schlichtes Design oder Geräte, die nach der Benutzung verschwinden – all dies schafft mehr Flexibilität für ein harmonisches Zusammenleben in unterschiedlichsten Lebensmodellen und -phasen.

Ist das sinnvoll oder kann das weg?

Bei alledem kann Technologie wertvolle Unterstützung leisten. Noch konsequenter als bisher muss sie sich jedoch den Gadget-Check gefallen lassen: Wo handelt es sich um Lösungen für nichtexistente Probleme und wo um wirklich sinnvolle Innovationen? Letztere können dazu beitragen, Krisen zu bewältigen, sich nachhaltiger zu verhalten oder das Alltagsmanagement zu erleichtern. Schließlich dient Entspannung nicht nur der Lebensqualität, sondern auch der Gesundheit und einem besseren Miteinander.

Bedienung als positives Erlebnis

Innovationen müssen dabei nicht immer digital sein. Ohnehin verschmelzen On- und Offline-Welt immer mehr und gehen in der daraus entstehenden Real-Digitalität nutzbringende Verbindungen ein. Eine Voraussetzung dafür stellt der glückende Dialog zwischen Mensch und Maschine dar. „Simplexity“, der einfache Zugang zu komplexen Systemen, wird zum wichtigsten Auftrag für die Gestalter von Bedienoberflächen. Spielerische Elemente verbessern zugleich die Orientierung, erleichtern das explorative Ausprobieren und schaffen so mehr Leichtigkeit und Kreativität im Umgang mit leistungsstarker Technologie.

Bildcredit: Siemens-Haushaltsgeräte

Pärchen-Auszeit, empfiehlt der Paartherapeut Michael Diaz.

Pärchen-Auszeit

Meran lädt Verliebte mit seinen üppig bepflanzen Gärten, Flaniermeilen sowie kulinarischen und kulturellen Veranstaltungen beinah das ganze Jahr hindurch dazu ein, die mediterrane Leichtigkeit der Südtiroler Kurstadt in vollen Zügen zu genießen.

Luxuriöse Hotels im Stil der Belle Époque versprechen dabei ebenso romantische Stunden zu zweit wie kleine, feine Design-Unterkünfte. Eine besondere Auszeit erwartet Paare in der Therme Meran: Im 52.000 Quadratmeter großen Park mit seinen zehn Pools und Outdoor-Sauna finden sie auf jeden Fall ein Plätzchen ganz für sich. Wer’s noch luxuriöser mag, zieht sich in eine der stylischen Relax Lounges am Seerosenteich zurück – auf Wunsch sogar mit Picknickkorb. Bei schlechtem Wetter genießen Liebende totale Privatsphäre in den exklusiven Pool Suites, die uneinsehbar über der Badehalle schweben. 

Hideaway Therme Meran. Seit seiner Eröffnung 2005 hat sich das Masterpiece von Star-Architekt Matteo Thun zum neuen Herzstück der Kurstadt entwickelt
Hideaway Therme Meran. Seit seiner Eröffnung 2005 hat sich das Masterpiece von Star-Architekt Matteo Thun zum neuen Herzstück der Kurstadt entwickelt

Mondäne Rückzugsorte.

 Einen Hauch von Luxus versprechen die acht Relax Lounges (ca. 125 €/Tag) am Seerosenteich im Outdoor-Bereich der Therme Meran, gehegt und gepflegt von den Landschaftsarchitekten der berühmten Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Die kunstvoll gearbeiteten, überdachten Design-Sonnenbetten bieten eine bequeme Liegefläche sowie Privatsphäre inmitten des sommerlichen Treibens. Das Erlebnis lässt sich sogar noch steigern: Per App stellen sich verliebte Genießer einen Picknickkorb mit kleinen Snacks, Getränken oder einem Aperitivo ganz nach individuellem Wunsch zusammen und müssen ihn anschließend nur am Self-Service-Kiosk abholen.

 Pärchen-Auszeit in  einer der exklusiven Pool Suites, die uneinsehbar über der Badehalle der Therme Meran schweben.
Pärchen-Auszeit in einer der exklusiven Pool Suites, die uneinsehbar über der Badehalle der Therme Meran schweben.

Nur Du und ich. 

Lässt sich die Südtiroler Sonne mal nicht blicken, mieten sich Pärchen eine der exklusiven Pool Suites, die uneinsehbar über der Badehalle der Therme Meran schweben. Dort erleben sie Deluxe-Wellness ohne Publikum und genießen die Zeit im privaten Whirlpool, Dampfbad oder auf dem Wasserbett. Wer mag, bucht ein Paar-Treatment, bei dem die hauseigene Naturkosmetik-Linie des MySpa zum Einsatz kommt. Sie wird zu 100 Prozent aus regionalen Rohstoffen gewonnen, darunter das gesunde Thermalwasser vom Vigiljoch, Edelweiß, Trauben, Äpfel, Vinschger Marmor und natürlich Kaiserin Sissis Schönheitsgeheimnis Molke. Im Package „Pool Suites Magic Moments“ sind unter anderem Obst und eine Flasche Südtiroler Sekt ebenso enthalten wie ein Peeling, eine Körperpackung sowie Badesalz.

www.thermemeran.it

Offenbar kämen Frauen insgesamt besser mit dem Single-Dasein zurecht und setzten wohl auch deshalb weniger stark auf eine neue Beziehung als Männer. Zudem seien Frauen stärker durch negative Vorerfahrungen in Beziehungen geprägt und nähmen dadurch Vorteile des Single-Daseins stärker wahr.

Warum ist ein Single ein Single?

Dating-Plattform Gleichklang.de untersuchte die Gründe des Single-Daseins. Wieso sind Menschen Singles? Diese Frage ließ die psychologische Dating-Plattform Gleichklang.de 1433 Mitglieder selbst beantworten.

An der Befragung beteiligten sich 702 Frauen, 721 Männer und 10 Personen mit non-binärem Geschlecht im Alter von 18 bis 84 Jahren (Durchschnittsalter 49,75). Die Online-Befragung wurde durchgeführt durch den Diplom-Psychologen Guido F. Gebauer.

10 Hauptursachen des Single-Daseins

  • Zufall „hat sich nicht ergeben“
  • Vorerfahrungen und Befürchtungen – Furcht vor Verletzung
  • Hohe Ansprüche
  • Gehemmtheit bis hin zu „bin nicht liebenswert“
  • Zufriedenheit mit dem Single-Dasein
  • Andere Prioritäten, wie z.B. auf die Kinder oder den Beruf
  • Fehlende romantische Gefühle
  • Barrieren und Hindernisse, wie z.B. gesundheitliche Probleme
  • Sexuelle Schwierigkeiten
  • Polygamer Wunsch nach unverbindlichem Sex, möchte frei sein
Das Single-Dasein wird von Frauen und Männern anders wahrgenommen.
Das Single-Dasein wird von Frauen und Männern anders wahrgenommen.

Unterschiede zwischen Männern und Frauen

Die erfragten Gründe wiesen keine relevanten Zusammenhänge zum Alter oder Bildungsstand der Befragten auf, zeigten aber einige statistisch signifikante Geschlechtsunterschiede:

Frauen gaben signifikant häufiger als Gründe für ihr Single-Dasein an:

  • andere Prioritäten
  • Befürchtungen und negative Erfahrungen
  • hohe Ansprüche
  • Zufriedenheit mit dem Singledasein
  • fehlende romantische Gefühle

Männer gaben signifikant häufiger als Gründe für ihr Single-Dasein an:

  • Barrieren und Hindernisse
  • Gehemmtheit
  • Polygamer Wunsch nach unverbindlichem Sex

Die Ergebnisse weisen nach Gebauer darauf hin, dass Frauen sich eher als Männer im Single-Dasein einrichten, andere Prioritätenentwickeln, besonders hohe Ansprüche für eine Partnerschaft stellen oder sich durch negative Erfahrungen in der Vergangenheit und dadurch bedingter Befürchtungen von einer neuen Beziehung abhalten lassen. Auch zweifelten Frauen häufiger an ihrer Fähigkeit, sich zu verlieben und romantische Gefühle zu entwickeln.

Ergebnisse passen zu geschlechtstypischem Verhalten

Die Ergebnisse passen nach Gebauer gut zu der Beobachtung, dass Frauen nach Scheidung oder Tod des Partners länger Single bleiben. Männer neigen eher dazu, sich bald nach Partnerverlust eine neue Beziehung zu suchen.

Offenbar kämen Frauen insgesamt besser mit dem Single-Dasein zurecht und setzten wohl auch deshalb weniger stark auf eine neue Beziehung als Männer. Zudem seien Frauen stärker durch negative Vorerfahrungen in Beziehungen geprägt und nähmen dadurch Vorteile des Single-Daseins stärker wahr.

Auch wenn Männer im Durchschnitt schneller eine neue Partnerschaft fänden als Frauen, gebe es jedoch ebenso Männer, denen die Partnersuche schwerfalle.

Die Umfrage zeige, dass dies insbesondere solche Männer betreffe, die an Hemmungen und Selbstunsicherheit litten. Auch beklagten Männer häufiger als Frauen, dass sich mögliche Erkrankungen, Handicaps oder auch mangelnder Berufserfolg negativ auf ihre Partnersuche auswirkten.

Bei jedem fünften Mann, aber nur bei jeder neunten Frau, sei es das Bedürfnis nach unverbindlichem Sex, welches als Hindernis für eine Partnerschaft erlebt werde. Dies sei konsistent mit dem Forschungsstand, dass Männer im Durchschnitt stärker an unverbindlichem Sex interessiert seien als Frauen.

Paartherapeut Michael Diaz gibt zu diesem Thema das Seminar „Hallo Liebe, Singlezeit ade“ an im Relais Chalet Wilhelmy am Tegernsee statt. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme dieses Seminars haben, bitte schreiben Sie uns unter: cn@creative-navigation.de an, so dass wir Ihnen die neue Termine und das Programm übersenden können.


Ein Buchtipp von dem Therapeuten Michael Diaz zum Thema Depression.

Depression und die innere WG

Ein Buchtipp von Michael Diaz: Meckertante, Schweinehund und inneres Kind Depressionen überwinden mit dem Konzept der inneren WG

„Die Antreiberin“, „die Erwachsene“ oder „das innere Kind“ – sie alle sind Mitbewohner unserer „inneren Wohngemeinschaft“. Je nach Lebenslage drängt sich der ein oder andere in den Mittelpunkt, beherrscht das ganze WG-Leben und beeinflusst die Stimmung. Das tut uns nicht immer gut.

Die innere Villa Kunterbunt

Das Konzept der inneren WG hilft, bestimmte Denk- und Verhaltensmuster aufzudecken, die sich oft aus schmerzvollen Erfahrungen in der Vergangenheit entwickelt haben und zu Depressionen oder depressiven Verstimmungen führen können. Diplom-Psychologin Sonja Unger erklärt in dem Ratgeber „Depression überwinden mit dem Konzept der inneren WG“, wie die Methode funktioniert. Zuerst lernen Leserinnen und Leser die Ticks und Bedürfnisse ihrer Mitbewohner kennen. Anschließend bringen sie ihre innere WG mit der Kraft der Imagination und weiteren psychologischen Verfahren in einen wertschätzenden Austausch miteinander und versuchen die unterschiedlichen Bedürfnisse in Einklang zu bringen.

Die Empfindlichkeiten der WG-Bewohner:innen

„Die Meckertante lässt kein gutes Haar an Ihnen? Der innere Schweinehund fordert Sie auf, Unangenehmes nicht in Angriff zu nehmen? Die Erwachsene hingegen versucht, die WG zusammenzuhalten und pragmatische Lösungen zu finden. Ganz wie in realen Wohngemeinschaften treffen wir in unserer inneren WG auf Mitbewohner, die uns sympathisch und andere, die pessimistisch, kritisch und fordernd sind“, erklärt die Autorin. 

Wann sind sie eingezogen?

Eingezogen sind diese Mitbewohner durch belastende Erlebnisse in der Vergangenheit und stehen für unterschiedliche Bedürfnisse. Das „innere Kind“ meldet sich mit Kommentaren wie „Ich kann das Alleinsein nicht aushalten“ oder „Niemand mag mich“ zu Wort – Grundüberzeugungen, die sich im Lauf der Kindheit entwickelt haben. Die Antreiberin hingegen wurde in einer Situation erweckt, in der man als Kind das Gefühl hatte, sich seinen Wert als Mensch verdienen zu müssen. Hinter ihrem stetigen Antreiben steht der Wunsch, Liebe und Aufmerksamkeit zu erfahren. 

Alle haben ein Stimmrecht

In einer depressiven Episode seien die Stimmen der Mitbewohner quasi außer Rand und Band, erklärt Unger. Dann ist es wichtig, jedem gut zuzuhören und die Bedürfnisse aller nach Sicherheit, Liebe oder Selbstwirksamkeit zu stillen. Mit Hilfe der Imaginationsübungen im Buch finden Leserinnen und Leser heraus, welche Ziele die einzelnen WG-Mitglieder verfolgen. Ganz wesentlich ist auch, die Zimmertür der Erwachsenen in der WG wieder zu öffnen. Sie zieht sich in depressiven Phasen eher zurück. „Wenn die Erwachsene in uns sämtliche ängstlich gewordene Mitbewohner beruhigen kann, kann sie das Schiff vor dem Kentern bewahren und neue Segel setzen“, betont die Psychologin. Mit ihrem ausgleichenden Wesen hat sie ein Auge darauf, dass die Befriedigung des einen Bedürfnisses nicht in der Vernachlässigung eines anderen mündet. Also beispielsweise der Wunsch der Antreiberin, sich durch harte Arbeit Anerkennung zu verschaffen, nicht zum Verlust jedweder Ruhe und Entspannung führt.

„Mit dem Konzept der inneren WG arbeiten Sie an einem mitfühlenden Umgang mit all Ihren verschiedenen Bedürfnissen und inneren Konflikten“, so die Autorin. Auf diese Weise sei es möglich, Symptome einer depressiven Episode zu mildern, Zufriedenheit zu steigern und tiefer sitzende Verletzungen zu heilen.

TRIAS Verlag, Stuttgart. 2022, Buch € 19,99 [D], ISBN Buch: 9783432115474ISBN Buch: 9783432115474

4 Fakten zum Beziehungsleben 2022 in Deutschland

4 Fakten zum Beziehungsleben


Frauen spüren Beziehungsprobleme früher. Männer wollen lieber verzeihen.

Die aktuelle Deutschlandstudie zum Beziehungsleben 2022 initiierten Experten und Therapeuten der Plattform couch:now in Zusammenarbeit mit der Universität Witten/Herdecke. Die Befragung von über 1200 Teilnehmern ab Mitte 20 gibt Einblicke in das heutige Beziehungsleben der Deutschen, Daten über die Zufriedenheit, den relevanten Problemfeldern und dem bevorzugten Umgang mit Beziehungskrisen.

Die Deutschen sind Beziehungsmenschen: 80 Prozent leben in einer Langzeitbeziehung von über fünf Jahren. 60 Prozent führenseit zehn und mehr als 30 Jahren eine feste Partnerschaft. Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich bei Krisensensibilität und Lösungsstrategien.

Die wichtigsten Fakten im Überblick zum Beziehungsleben:

  • Je länger die Beziehung andauert, desto zufriedener sind die Deutschen. Männer zeigen sich dabei insgesamt zufriedener mit der Beziehung
  • Alltagsprobleme sind die stärksten Konflikttreiber bei beiden Partnern. Untreue spielt am seltensten eine Rolle in den am häufigsten benannten Krisenthemen.
  • Frauen spüren Beziehungsbelastungen früher als Männer. Sie gehen diese deutlich vielschichtiger an. Männer wollen am liebsten verzeihen.
  • Frauen holen sich eher als Männer professionellen Rat.

Der Paartherapeut Michael Diaz empfiehlt seinen Coaches, dass sie regelmässig „Paarzeit“ einplanen um gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen. Denn oft bleibt im Alltag zu wenig Zeit füreinander.

Ziele setzen: Die Segel werden bewusst und richtig gesetzt.

Ziele setzen: Rahmen und Richtung

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Persönliche Ziele können viel bewirken: Ein Leben lang sorgen sie für Orientierung, geben Kraft, bescheren Zufriedenheit und Glück. Hauptsache ist, die Segel werden bewusst und richtig gesetzt

Navigationssysteme im Auto sind praktische Begleiter. Um in Aktion zu treten, benötigen sie allerdings eine wichtige Information: Wohin genau geht die Fahrt? Erst wenn dieser Ort eingegeben ist, kann die Wegführung beginnen. Ähnlich verhält es sich mit persönlichen Zielen. Sie geben dem Leben einen Rahmen und eine Richtung, sorgen für Antrieb und Energie, bescheren im Idealfall Zufriedenheit, Glück und eine Daseinsberechtigung. Fehlen Ziele, passiert genau das Gegenteil: Ohne sie als Orientierung zerfließt das Leben; der oder die Betroffene kennt sich nicht mehr aus.

Etappen- und Fernziele ansteuern

Auch wenn es mitunter anders wirkt: Zumindest Etappen-Ziele sind fast immer automatisch vorhanden: erst die Schule und die Ausbildung zu schaffen, dann eine passende Arbeitsstelle finden und sie zu behalten, sich den nächsten Urlaub, größere Anschaffungen oder ein schönes Zuhause zu gönnen. Außerdem gibt es übergeordnete Ziele, die weiter entfernt liegen und über Jahre oder Jahrzehnte hinweg wie ein Motor wirken – zum Beispiel lieb gewonnenen Hobbys vom Bücherbinden bis zur Fotografie mehr Raum zu geben. Möglichst viel Zeit am Meer zu verbringen. Oder sich in einem Ehrenamt zu engagieren, um andere Menschen zu unterstützen.

Konkrete Vorstellungen für mehr Energie

Je konkreter die Vorstellung solcher Ziele ausfällt, umso größer sind die Energie und das Durchhaltevermögen, die man für ihre Verwirklichung aufbringen kann. Dazu gehört, sich alle Begleiterscheinungen und Folgen plastisch auszumalen. Und sich die Frage zu stellen, ob die notwendige Basis bereits vorhanden ist oder erst noch geschaffen bzw. ausgebaut werden muss. Ein weiterer Erfolgsfaktor sind ein realistische Pläne: 35 Kilo Übergewicht in zwölf Monaten abzunehmen, wäre mit enormen Entbehrungen und einem Höchstmaß an Disziplin verbunden. Wer sich für dieses Vorhaben drei Jahre Zeit lässt, vermindert den Druck und erhöht die Wahrscheinlichkeit, mit vielen kleinen Schritten den angestrebten großen zu schaffen. 

Michael Diaz hat zu seinem Seminar Ziele setzen ein Spiel entwickelt.
Michael Diaz hat zu seinem Seminar „Ziele setzen“ ein Spiel entwickelt.

Hilfreiche Unterstützung von außen

Auf eigene Faust ist nicht jeder Mensch selbst-bewusst und fokussiert genug, eigene Ziele zu erkennen und anzugehen. Unterstützung von außen kann helfen, sie aufzuspüren und herauszufinden, ob es sich um persönliche Prioritäten oder die Erwartungen anderer geht, denen man entsprechen möchte. Der ehrliche Austausch mit guten Freunden oder professionellen Sparringpartnern wie einem Kursleiter oder Coach funktioniert auch als Korrektiv, falls das Timing falsch bemessen ist oder es um einen vagen Wunsch statt ein konkretes Ziel geht. Denn ein Lottogewinn oder ein unerwartetes Erbe klingen zwar verlockend, lassen sich aber nicht aktiv beeinflussen, eine gesündere Ernährung, mehr Bewegung und Schlaf hingegen schon.

Hindernisse oder Rückschläge gehören dazu

Wer Ziele anstrebt, muss aber auch mit Hindernissen oder Rückschlägen auf seinem Weg rechnen. Viele lassen sich mit Flexibilität und Einfallsreichtum bewältigen. Bei anderen heißt es innehalten, abwarten und eventuell umschwenken – wie die einschneidende Erfahrung der Corona-Pandemie beweist. Rund um den Globus hat sie zahllose Pläne durchkreuzt, ausgebremst oder zunichte gemacht. Wann, wie und ob diese verwirklicht werden können, ist unklar. Die Folge ist ein Gefühl tiefsitzender Verunsicherung. Doch allmählich keimt die Hoffnung auf eine „neue“ Normalität wie ein Silberstreifen am Horizont. Bis zu ihrem Einzug lassen sich persönliche Ziele hinterfragen und bei Bedarf neu justieren. 

Die Segel richtig setzen

Privat kann daraus die Erkenntnis resultieren, dass man statt einer Weltreise lieber eine wochenlange Alpenüberquerung planen und dafür trainieren möchte. Oder Kochen als Abwechslung im Homeoffice-Alltag so viel Spaß macht, das ein regelmäßiger Club zum Verfeinern der Kenntnisse naheliegend wäre. Beruflich ist ein Wechsel aus bisherigen Branche in eine andere vorstellbar, die krisenresistenter und unabhängiger von politischen Lockdown-Entscheidungen ist. All das gemäß der Erkenntnis des griechischen Philosophen Aristoteles: „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“

Im Relais-Chalet Wilhelmy in Bad Wiessee am Tegernsee bietet Michael Diaz mehrtägige Seminare rund um das Thema Zielsetzung an. Das nächste findet voraussichtlich im Herbst 2021 statt.

Michael Diaz Blog, Tipp bei Beschwerden durch die Wechseljahre, eine Schrothkur in Oberstaufen

Hilfe in den Wechseljahren

Die Schrothkur: Hilft in den Wechseljahren und dem Immunsystem

Im Gespräch: mit Monika Aigner, sie ist studierte Ökotrophologin und Inhaberin des Hotels Kronenhof in Oberstaufen, dem Zentrum für Schrothkuren in Deutschland und einzigem Schroth-Heilbad der Welt. Seit ihrer Kindheit ist sie von der vor 180 Jahren von Johann Schroth entwickelten Kur fasziniert und sieht die positiven Effekte täglich an ihren Gästen.

Wie wirkt sich eine Schrothkur auf die typischen Beschwerden aus bei den Wechseljahren?

Durch die hormonelle Umstellung kommt es bei vielen Frauen zu Wassereinlagerungen am ganzen Körper. Da das auch nach außen sichtbar ist, leiden viele Frauen unter der Gewichtszunahme. Die vielen kleinen Wasserpolster werden bei einer Kur ausgeschieden. Das hat mit den Packungen, der salzlosen Diät und dem Wechsel zwischen Trink- und Trockentagen zu tun. Man merkt das sofort an den Ringen, die wieder locker über die Finger rutschen und an den Schuhen, die plötzlich zu groß sind. Auch der Blutdruck, der bei vielen Frauen in der zweiten Lebenshälfte ansteigt, lässt sich nachhaltig senken.

Was ist mit Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen?

Als Ganzheitstherapie spricht die Schrothkur jede Zelle des Körpers an und wirkt vielfältig – wie ein Rundum-Paket. Durch die Entgiftung nehmen Hitzewallungen ab und auch die Stimmung hellt sich auf. Eine gewisse Lockerheit und Fröhlichkeit machen sich breit – was jeder bei uns im Hotel sofort bemerkt. Das hat nicht nur mit den erlaubten, kleinen Mengen Wein zu tun, sondern auch mit dem Fasten. Denn Fasten löst hormonelle Veränderungen im Körper aus. Beispielsweise wird die Produktion des Glückshormons Serotonin und des Schlafhormons Melatonin angekurbelt. Viele Gäste berichten erfreut, dass sie hier endlich wieder durchschlafen können.

Die Wechseljahre dauern, wie lange wirkt eine Schrothkur?

Der Effekt hält zwischen sechs und neun Monaten an. Im Hinblick auf eine zwei- bis dreiwöchige Kur ist das ein ziemlich gutes Verhältnis von Aufwand und Ertrag. Hinzukommt, dass eine Schrothkur für die meisten Gäste eine Art neuen Startpunkt darstellt und sie danach ihren Alltag deutlich gesünder und bewusster gestalten. Wer einmal eine Schrothkur gemacht hat, kommt meist jedes Jahr wieder. Das beobachte ich bei uns im Hotel seit Jahrzehnten – mit großer Freude.

Die vier Säulen der Schrothkur

  • Diät: stark kalorienreduziert, basisch, ohne tierisches Eiweiß, Fett und Salz – beruht auf den Prinzipien des Heilfastens
  • Ganzkörperwickel: morgendliche, feuchtkalte Packungen erzeugen ein „Heilfieber“
  • Trinkverordnung: Trink- und Trockentage im Wechsel unterstützen die Gewebs-Drainage
  • Ruhe und Bewegung: im Wechsel, zur Regeneration von Körper und Geist

Wann ist der beste Zeitpunkt damit anzufangen?

Eine Schrothkur macht zu jeder Zeit Sinn. Auch vorbeugend. Man muss ja nicht immer warten, bis körperliche Beschwerden auftreten. 

Wie lange dauert eine Kur?

Mindestens eine Woche. Der ideale Zeitraum beträgt drei Wochen. Generell gilt: Je tiefgreifender man etwas behandeln will, desto länger sollte die Schrothkur dauern. Da aber nicht jeder so viel Zeit hat, schneidern wir individuelle Lösungen zusammen. 

Machen Sie selbst auch regelmäßig Schrothkuren?

Na klar, mindestens ein- bis zweimal im Jahr. Immer dann, wenn ich das Gefühl habe zu viel Kaffee zu trinken und dass ich wieder geerdet werden müsste. Fast alle unserer Mitarbeiter haben schon selbst geschrothet und wissen, wie sich das anfühlt und wie immens positiv die Effekte sind.

Fotocredit: Bayern.by-Gert_Krautbauer

Michael Diaz gibt Tipps gegen den Winterblues

Auftrieb an trüben Tagen


Lichtmangel oder Gänsehaut-Temperaturen machen vielen Menschen im Winter zu schaffen.  Rezept gegen Durchhänger sind feste Strukturen und motivierende Vorhaben.

Grob gesagt, lässt sich der Winter in zwei Phasen aufteilen, erklärt der Therapeut Michael Diaz: die vor Silvester, d.h. November/Dezember, und die danach, also Januar, Februar und März. Im Vorfeld der Feiertage spielen die Begleiterscheinungen für viele Menschen keine allzu große Rolle, die die kalte Jahreszeit mit sich bringt: Gänsehaut-Temperaturen und deutlich mehr dunkle als helle Stunden bis hin zum Verhältnis 2:1.

Cosytime at home

Denn nach den langen Sommermonaten mit vielen Outdoor-Aktivitäten und vielen Radstunden kann man einerseits das Drinnen-Sein mit Schmökern auf dem Sofa oder einem Essen mit netten Gästen und guten Gesprächen als Kontrastprogramm genießen. Andererseits sorgen Termine wie die vier Adventssonntage oder diverse Weihnachtsfeiern immer wieder für Abwechslung; außerdem wollen die Geschenke für Familie und Freunde besorgt werden. Ist dieses Programm dann allerdings absolviert, sinkt ab Jahresanfang in vielen Fällen das Stimmungsbarometer. Gründe sind das mangelnde Tageslicht, das erwiesenermaßen als Muntermacher dient, und die unerfreuliche Gewissheit, dass es bis Frühlingsanfang noch wochenlang hin ist. Dass man bei diesen tristen Aussichten am liebsten das Bett gar nicht mehr verlassen und sich die Decke über den Kopf ziehen möchte, ist verständlich. Hin und wieder kann man dieser Verlockung am Wochenende auch nachgeben und nach Herzenslust faulenzen.

Feste Strukturen – geben Halt

Ansonsten aber sorgen eine feste Tagesstruktur und motivierende Vorhaben für Auftrieb, geben dem Leben einen Rahmen. Ein überschaubares Programm vor sich zu haben und Punkt für Punkt abzuhaken, gibt das gute Gefühl, die Dinge im Griff zu haben und nicht von widrigen Umständen runtergezogen zu werden. Kleine Radtouren an der frischen Luft tun sogar bei Nieselregen und Nebel gut; liegt dabei Schnee, reflektiert der das wohltuende Tages- und Sonnenlicht und verdoppelt dessen Energie. Wichtig ist die richtige Ausrüstung.

Helfer für Zuhause

Zuhause helfen Tageslichtlampen, auf die notwendige Dosis an Vitamin D zu kommen, die die Produktion des Hirnbotenstoffs Serotonin ankurbelt und sowohl für bessere Denk-Leistungen als auch für gute Stimmung sorgt. Auch einen Gang in die Sauna oder ins Solarium sollte man sich als Sommer-Ersatz wie alles andere, was einem individuell gut tut, gelegentlich gönnen. Wunder wirkt ein eingeschobener Rad-Kurzurlaub im Süden, der die Wartezeit auf wärmere Phasen verkürzt; andere schwören auf Wintersport wie Skifahren, Schneeschuh-Wandern oder Tourengehen – egal ob als kleine Flucht für einen Tag oder längere Ferien, die das Abschalten und Rauskommen aus dem Alltag erleichtern. Es muss aber nicht immer Action sein: Tieren und Pflanzen, die sich selbstverständlich dem Rhythmus der Jahreszeiten anpassen, dient der Winter als Ruhephase und zur Regeneration. Auch uns Menschen gibt er die Möglichkeit des Innehaltens, sich z.B. beim Blick ins Fotoalbum an die schönsten Momente des vergangenen Jahres zu erinnern und Pläne zu schmieden, welche aufbauenden Dinge man im kommenden ansteuern will. Tröstlicher Gedanke dabei sollte sein, dass die trüben Tage zuverlässig vorüber gehen. Schon im Januar spitzten erste Schneeglöckchen aus dem Boden. Dicht auf den Fersen folgten ihnen dottergelbe Winterlinge. Anschließend beginnen bunte Krokusse als unübersehbare Signale für den bald beginnenden Frühling zu leuchten.