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Umgang mit der Krise

Wie kann man mit der Angst in Zeiten die von der Unsicherheit durch den Corona-Virus umgehen.

Das grassierende Corona-Virus sorgt für ein Gefühl der Unsicherheit. Das Anschauen der eigenen Ängste, Ziele für die Phase danach und bewusste Ablenkung sorgen für Licht am Ende des Tunnels

Egal ob Reis, Nudeln, Dosengemüse oder Mehl: In vielen Supermärkten sind die Regale für haltbare Lebensmittel oder auch Toilettenpapier derzeit leer. Denn bedingt durch die grassierende Corona-Krise sind viele Menschen damit beschäftigt, mit Hamsterkäufen für ihre Grundbedürfnisse vorzusorgen. Auf diese Weise zu handeln, gibt ihnen das Gefühl, zumindest das eigene Umfeld unter Kontrolle zu haben. 

Unsichere und nicht absehbare Situation

Vor der Angst vor den Folgen des Virus kann sich trotzdem niemand abschotten. Denn in allen Medien wird nonstop über seine Ausbreitung, aktuelle Beschlüsse offizieller Stellen und notwendige Vorsichtsmaßnahmen berichtet. Angesichts der weltweiten Pandemie entsteht das Gefühl, der unsicheren und noch nicht absehbaren Situation hilflos ausgeliefert zu sein – vor allem, wenn man sich zu häufig mit negativen Nachrichten konfrontiert.

Persönliche Ängste anschauen

Umso wichtiger ist es, sich vor Augen zu führen, um welche persönlichen Ängste es sich genau handelt. Im Unterschied zu einem Krieg bedeutet ist das Corona-Virus keine generelle Lebensbedrohung. Gefährdet sind in erster Linie ältere, geschwächte oder vorerkrankte Menschen. Bei anderen Betroffenen ist der Verlauf meist mild; Verhaltensregeln vom regelmäßigen Händewaschen bis zum Vermeiden von sozialen Kontakten reduzieren das Ansteckungs-Risiko.

Vorübergehende Zwangspause

Nicht wegdiskutieren lässt sich die Angst vor ökonomischen Folgen. Festangestellte bangen um Lohnkürzungen oder Entlassungen, Selbstständigen droht ein kompletter Verdienstausfall. Dabei handelt es sich aber nicht um Einzelschicksale, sondern alle sitzen im gleichen Boot. Tröstlich kann auch der Gedanke sein, dass es sich nur um eine vorübergehende Zwangspause handelt, nach der es – wie bereits in Asien abzusehen – wirtschaftlich wieder weitergehen wird. 

Licht am Ende des Tunnels

Panik ebenso kontraproduktiv wie der Impuls, den Kopf in den Sand zu stecken. Stattdessen hilft es, die momentane Ruhe zu nutzen, um sich Ziele für Phase „danach“ zu setzen. Für Licht am Ende des Tunnels sorgt auch Ablenkung – egal ob Liebesfilm, Bestseller oder leckeres Essen. Um sich nicht nur auf das Negative zu fokussieren, darf all das nach folgender Faustregel sein:

50 Prozent Auseinandersetzung mit der Realität, 50 Prozent bewusst schöne Dinge tun.

Denn auch ein Boot kommt nur voran, wenn gleichmäßig rechts und links gepaddelt wird. Sonst dreht es sich im Kreis.

Eure Michael Diaz

Fotocredit: Catharina Niggemeier/www.wohl-ergehen.de

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