Monate: Februar 2014

Unwägbarkeiten

von: Sonja Köneke, über ihre Pläne für die Waisenhauser in Sri Lanka: Seit ich vor kurzem den Entschluss gefasst habe, erneut nach Sri Lanka zu reisen, um mir in der Region um Kalutara ein Bild von der Waisenhaussituation zu machen, spreche ich viel über mein Vorhaben. Schließlich werde ich an allen Ecken Unterstützung brauchen. In Form von Sachspenden, Anregungen, Ermunterungen und später auch finanziellen Mitteln. Die Reaktionen, die ich ernte, sind sehr unterschiedlich. Sie reichen von großer Begeisterung, über Unverständnis oder Sorge bis hin zu Kritik. Kritik, die ich nicht nachvollziehen kann. Ich solle in Europa helfen, nicht in Asien. Hier wäre die Not auch sehr groß. Da muss ich mich nicht so weit weg orientieren. Außerdem sei der Tsunamiregion Sri Lankas nicht gedient, wenn ich ein paar rosa Kleidchen (O-Ton) mitbringen würde. Zum Teufel noch eins! Tut es wirklich etwas zur Sache, wo genau jemand sich einsetzt? Ist es nicht viel wichtiger, dass wir es überhaupt tun? Und können nicht selbst rosa Kleidchen, die ich gar nicht sammeln möchte, Freude bringen? Und sind Glück und …

Beziehungs – Haltung

Kann uns unsere innere zwischenmenschliche Beziehungshaltung krank machen? Es gibt ein unfehlbares Rezept, eine Sache gerecht unter zwei Menschen aufzuteilen: Einer von ihnen darf die Portionen bestimmen, und der andere hat die Wahl.            (Zitat von Gustav Stresemann) Von Innen nach Außen. Starke Gefühle spielen sich nicht nur im Kopf ab. Sie zeigen sich auch auf körperlicher Ebene. Immer wieder erleben Sie dies, sowohl bei sich selbst, als auch an Ihren Mitmenschen. Sind Sie seelisch niedergeschlagen, gehen Sie auch eher körperlich geknickt durch den Tag. Sind Sie hingegen bester Laune, frisch verliebt, so wird automatisch auch Ihre Körperhaltung aufrechter und Ihr Gang beschwingter sein. Sie müssen kein Therapeut sein, um an der Körperhaltung Ihrer engsten Mitmenschen Anzeichen für deren emotionale Stimmung zu erkennen. Denken Sie nur mal an den oder die … da fallen Ihnen sicherlich etliche Beispiele aus Ihrem Umfeld ein … oder? Übertragen Sie nun einmal diese Beobachtungen auf sich selbst. Zuerst auf Ihre Gedanken, Ihre Worte und dann auf Ihre Gefühle, während Sie mit anderen Menschen sowohl verbal , als auch nonverbal in …